Caroline Rolka
Landschaftsplanung und Denkmalpflege
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Villa Falconierie, Pläne 

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... und als ich hinaustrat, stand ich über einer die doppelte Länge des Schlosses betragenden Gartenterrasse und in dem in baccische Fruchtbarkeit gebetteten Frascati. Ich überblickte das trümmerbedeckte römische Land bis weit in die große etruskische Bergebene hinein; ich überblickte den lichten Strand des Tyrrhenischen Meeres mit seiner dunklen Macchienwildnis, das Alpengebiet der Sabina mit lang hingestreckten kahlen Graten, schneebedeckten Gipfeln und grauen Felsenstätten ...“ (Richard Voss, Villa Falconieri – Eine Leidenschaft, 1896)

Die Villa Falconieri wurde 1546 in der Zeit des Pontifikats Paul III. von Farnese von Bischof A. Rufini als Sommersitz erbaut.  Im Rahmen einer gartendenkmalpflegerischen Untersuchung wurde für die  im 17. Jahrhundert durch Borromini nochmals umgebaute Villa ein Konzept erarbeitet, welches die Ziele des Denkmalpflege, des Naturschutzes und einer geplanten touristischen Nutzung in Einklang bringt und somit einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft des Latiums leistet.